Mobile Applications

Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts research2guidance wird damit gerechnet, dass bis zum Jahr 2015 weltweit bis zu 500 Millionen Menschen Gesundheits-Apps nutzen werden. Dabei werden nicht nur Verbraucher sondern auch Ärzte diese Apps nutzen, denn nach den Berechnungen seien zukünftig voraussichtlich 43% der Gesundheits-Apps direkt an Ärzte oder Pflegepersonal adressiert.2 Nach Schätzungen des Branchenverbandes BITKOM wurden 2011 in sogenannten App Stores etwa 15.000 Gesundheits-Apps angeboten, was dreimal mehr als im Vorjahr sind.3 Das Angebot reicht von Seh- und Hörtests bis hin zur Blutdruck-, Blutzucker- oder Pulsmessung bei Verwendung eines Zusatzgerätes. Gesundheits-Apps können aber auch der Verarbeitung bestimmter Gesundheitsdaten dienen oder den Arzt durch die Weiterverarbeitung der erhobenen Daten in seiner Behandlungsentscheidung unterstützen. Unter den Anwendungsbeispielen lassen sich weiterhin Apps zur Überwachung der Medikamenteneinnahme, zum Abruf von Laborergebnissen oder zur Fernüberwachung finden. Üblich sind des Weiteren auch Nachschlagewerke für medizinische Fachkreisangehörige oder Lernprogramme für medizinisches Wissen.